UNSERE GESCHICHTE

Auf dem heutigen Grundstück der Gaststätte Sußner stand einst ein markgräfliches Wirtshaus mit eigener Brauerei.  Nach dem Aktenstück des Waldamtes Nürnberg ruht auf diesem Anwesen die Wirtschaftsgerechtigkeit seit 1560. Im Jahr 1689 wurde die Brauerei feierlich errichtet, woraufhin die Erneuerung des Braurechts im Jahr 1703 vom Markgrafen Brandenburg-Bayreuth folgte. 1722 wird das Anwesen wie folgt beschrieben: ein 2-gädiges Wohnhaus, Stallung, Brauhaus, Stadel, Gärkammer, Schweinestall, Backofen, 2 Brunnen - einer davon im Haus und einer im Brauhaus. 1735 wurde dann ein neues Brauhaus gebaut, welches bereits 1780 durch ein Weiteres ersetzt wurde.

Aus dieser Brauerei heraus wurde ein Grossteil der Wirtschaften in den umliegenden Dörfern beliefert. Zur kühlen Lagerung des Bieres wurde der heutige Felsenkeller erbaut. Das Anwesen zählte lange Jahre zu den bedeutensten im Ort und die Besitzer waren sehr angesehene Leute zur dieser Zeit.  Besonders guten Ruf genoss die Familie Kracker, welche auch das Amt des markgräflichen Vogtes verwaltete. Als Besitzer des Anwesens ist um 1611 ein Georg Kracker und sein Sohn Thomas Kracker ab 1632. Von ihm weiss man, dass er ein Vogt war und eine Schilderung des 30-jährigen Krieges vorliegt. Er war seinen Zeitgenossen weit voraus und war ein begabter Mann. Um 1780 übernahm Johann Simon Eckert das Anwesen mit der Brauerei. Diese wurde dann doch zu unrentabel woraufhin der Betrieb eingestellt worden ist. Der nachfolgende Besitzer, Christoph Müller, erwarb im Jahr 1894 das Anwesen, was der Beginn einer langjährigen Tradition im Hause Sußner war. Christoph Müller heiratete eine geborene Reinfelder aus Igensdorf und betrieb mit ihr gemeinsam die Wirtschaft. Diese erfreute sich bei Wanderern und wie es damals üblich war, bei Gästen die mit Pferdekutschen aus den naheliegenden Städten kamen an grosser Beliebtheit. Das Ehepaar hatte 4 Kinden, wovon der einzige Sohn bedauerlicherweise nicht mehr aus dem 1. Weltkrieg nach Hause zurückkehrte. Die jüngste Tochter, Elisabeth, übernahm den Familienbetrieb und heiratete
Georg Sußner, einen gelernten Metzgermeister aus Diepersdorf. Im Jahr 1939 verunglückte dieser leider tödlich mit dem Fahrrad auf dem Weg nach Heroldsberg.
Sein Sohn Walter Sußner übernahm das Anwesen im Jahr 1961 nach seiner Heirat mit Babette Abraham. Im Jahr 1966 musste das nicht mehr umbaufähige Haus durch das heutige Amwesen ersetzt werden.

 

- Seit unserer Hochzeit im Jahr 1991 führen nun wir,
 Günther (jüngerer Sohn) und Marion Sußner,
 das Anwesen im Sinne der Tradition weiter. -

 

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© Sußner Kalchreuth 2018